Nach aktuellen Medienberichten soll ein ehemaliger Referent des Landrats über einen längeren Zeitraum hinweg dienstliche Daten der Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr auf private Datenträger kopiert bzw. aus dem Kreishaus verbracht haben.

Betroffen sein sollen tausende Datensätze, darunter nach den Berichten auch vertrauliche und als geheim eingestufte Unterlagen. Der Vorfall wirft schwerwiegende Fragen zum Datenschutz, zur IT-Sicherheit, zu den internen Kontrollmechanismen sowie zur Verantwortung der Verwaltungsleitung auf.

Vor diesem Hintergrund hat die AfD-Kreistagsfraktion Ennepe-Ruhr eine umfassende Anfrage an den Landrat mit insgesamt 20 konkreten Fragen eingereicht.

Unter anderem möchten wir wissen:

🔹 Welche Daten wurden unbefugt kopiert oder aus dem Kreishaus verbracht?

🔹 Wie viele Bürger und Beschäftigte sind von dem Datenabfluss betroffen?

🔹 Warum wurden die Vorgänge nicht bereits durch die bestehenden IT-Sicherheits- und Kontrollmechanismen erkannt?

🔹 Welche organisatorischen und technischen Sicherheitsmaßnahmen wurden seit Bekanntwerden des Vorfalls umgesetzt?

🔹 Weshalb wurde offenbar auf weitergehende rechtliche Schritte gegen den ehemaligen Referenten verzichtet?

🔹 Kann ausgeschlossen werden, dass die kopierten Daten an Dritte weitergegeben oder missbräuchlich verwendet wurden?

Der Schutz sensibler Daten gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer öffentlichen Verwaltung. Der Kreistag hat die Pflicht, den Sachverhalt vollständig aufzuklären, Verantwortlichkeiten festzustellen und sicherzustellen, dass sich ein derartiger Vorfall nicht wiederholt. Transparenz gegenüber den Bürgern ist hierbei unverzichtbar.


Die vollständige Anfrage der AfD Kreistagsfraktion Ennepe-Ruhr können Sie hier herunterladen:

2026-08-04 -AfD-KTF-EN-Anfrage zum Datenskandal in der Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr


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